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Drehspiegel-Warnleuchte für Spur 0 |
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| Die Gleisbauarbeiter auf der Tunnel-Baustelle müssen natürlich wie beim Vorbild vor einem herannahenden Zug gewarnt werden. Dafür braucht es Warnleuchten - mit echt rotierendem Licht! | ||
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Vorbild Baustellen im Gleisbereich erfordern eine Einrichtung, die vor heran-nahenden Zügen warnt.
Dies geschieht hauptsächlich mittels Warnhorn und Warnleuchten.
Weitere Infos hierzu: |
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Umsetzung ins Modell
Für
unsere Tunnelbaustelle haben wir Warndrehleuchten mit echt
rotierendem Licht gebaut. Dazu waren einige Tüfteleien und Versuche
notwendig. |
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| Arbeitsplatz / Werkzeuge | ||
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Unabdingbar ist die Montagelehre, die speziell für den Bau dieser Leuchten angefertigt wurde. Ebenso muss auf ausreichende Beleuchtung geachtet werden. Eine Sehhilfe (hier: die Helfende Hand mit Lupe) ist auch zu empfehlen. |
Der Lötkolben muss regelbar sein, um eine konstante, aber nicht zu hohe Temperatur einstellen zu können. Die Lötkolbenspitze ist speziell präpariert worden, da die normale bleistiftspitze Form hier beim weitem nicht ausreicht - sie ist viel zu breit ....
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Von besonderer Wichtigkeit sind die richtigen Greifwerkzeuge. Schlecht schliessende Pinzetten können ganz schön die Arbeit vermiesen.
Daher
beim Werkzeug auf Qualität achten und etwas investieren! |
| Herstellungsvorgang | ||
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Aus diesen Einzelteilen besteht der
Leuchtenkörper (v. l. n. r.): |
Der Träger wird in die Montagelehre eingesetzt; danach werden die SMD-LEDs angesetzt. Die Stössel der Lehre werden soweit angezogen, dass die LEDs am Träger anliegen. |
Blick von oben in die Montagelehre: alle acht LEDs sind eingesetzt und mit den Stösseln am Träger fixiert. |
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| Nun wird etwas Flussmittel aufgetragen, um eine gute Fliesswirkung des Lötzinns zu erreichen. | Danach kann der Leuchtenfuss über den Träger gestülpt und bis an die LEDs heran geschoben werden. | Das Ganze wird jetzt als Einheit mit dem Lötkolben gewärmt, bis das Lötzinn sauber verfliesst. LEDs, LED-Träger und Leuchtenfuss sind nun fest miteinander verbunden. |
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| Der zusammengelötete Leuchten-Rohling kann der Montagelehre entnommen werden. | Nach jedem
Arbeitsschritt ist eine Funktionskontrolle unabdingbar - wehe, eine LED leuchtet nicht ... ! |
Jetzt werden die Kupferlackdrähte für den Anschluss an die LEDs vorbereitet: Verzinnen der Draht-enden im Lötbad. |
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| Nun ist eine sehr, sehr ruhige Hand gefragt: die einzelnen Lackdrähte werden an je eine LED angelötet. Die Lötspitze bewegt sich im Bereich von nur wenigen Zehntelmilimetern ! | Geschafft: Alle Anschlussdrähte sind angelötet ! |
Der
LED-Träger ist ein Rohr. So können die Zuleitungen quasi "innen durchgefädelt" werden. Dabei ist besondere Vorsicht nötig, damit sich die Anschlussdrähte nicht wieder von den LEDs lösen. |
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| Nach dem Durchfädeln
werden die Anschlussdrähte verdrillt. Leider haben wir keine Verseilungsmaschine ... |
Die Enden der Anschlussdrähte werden verzinnt und danach in die Buchsenleisten verlötet. So können sie einfach an der Steuerplatine eingesteckt werden. | Der Leuchtenfuss wird nun über ein kleines Stückchen Schrumpf-schlauch mit dem Leuchtenständer verbunden. |
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| Die "Leuchten-Kuppel" formen wir mit einem klaren Giessharz. Dabei ist auf eine genaue Dosierung von Harz und Härter zu achten. | Die "besseren Hälften" mögen uns verzeihen: Nach dem Eintauchen im Giessharz müssen die Leuchten nach unten hängend aushärten. Das geht am besten in der Waschküche ... | Jetzt kommt noch das Finish: Die (noch) glasklare Giessharz-Kuppel wird mit einer Glasmalfarbe gelb eingefärbt. |
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Rotierende Drehspiegel-Warnleuchte (Film MPEG, 1,9 MB) |
| Auch die Glasmalfarbe muss trocknen - auch dafür ist die Waschküche geeignet ... | Das fertige Endprodukt - die Drehspiegel-Warnleuchte in Spur O ! |
Zum Anschauen |
| Elektrik / Elektronik | ||
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Wir haben uns zum Ziel gesetzt,
jede Warnleuchte einzeln anzusteuern. Schliesslich laufen im
Original auch nicht alle absolut synchron. |
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